Eva Schuler

Meine Story

Hören, was der Körper sagt

Anfang / Die Herausforderung

Eine junge Frau aus Amerika kam zu mir – IT-Softwareentwicklerin, hochkonzentriert, aber sichtlich erschöpft. Sie hatte seit einem Monat Schmerzen bei fast allem: Schuhe binden, Gemüse rüsten, Bedienen der Computermaus, selbst das Hände waschen. Die Diagnose lautete Tendinopathie (eine Reizung der Sehnen durch Überlastung). Sie hatte bereits Medikamente genommen und eine Schiene getragen – ohne Erfolg. Während des Gesprächs fiel mir ihre angespannte Haltung und ihr fehlender Augenkontakt auf. Hinter den Schmerzen steckte mehr als nur eine überbeanspruchte Hand.

Transformation / Die Veränderung

Schon im Erstgespräch zeigte sich der grösste Stressor: der unerfüllte Kinderwunsch. Als sie das aussprach, veränderte sich etwas. Sie erkannte, wie sehr ihr Körper unter Druck stand – beruflich wie emotional. Wir besprachen ihre Sitzhaltung, und machten spontan ein paar kleine Faszienübungen, und flossten den Arm (das löst Verklebungen im Bindegewebe). Schon nach zwei Übungen war der Schmerz spürbar geringer.

Ende / Die WirkungSie verliess die Praxis mit einem Lachen auf dem Gesicht – erleichtert, berührt und mit einem klaren Plan: tägliche Faszienübungen, Dankbarkeitstagebuch, bewusste Pausen. Eine Woche in der zweiten Therapiestunde sagte sie mir: „Ich habe das Gefühl, mein Körper spricht wieder mit mir – und jetzt höre ich zu.“
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