Claudia Klein

Meine Story

Schritt für Schritt zurück ins Leben

Anfang / Die Herausforderung

Ein 50-jähriger Pfarrer hatte einen Schlaganfall erlitten und verlor zunächst jegliche Funktion auf seiner linken Körperseite. Alltagshandlungen wie Essen, Schreiben oder Gehen waren unmöglich. Die Angst, seinen Beruf nicht mehr ausüben zu können, war groß, da sein Wohnrecht an die Arbeit gekoppelt war. Ich kam als Ergotherapeutin zu ihm nach Hause.

Transformation / Die Veränderung

Ich konnte ihn vom CO-OP-Ansatz (ein klientenzentrierter Ansatz, bei dem eigene Ziele, Strategien und aktive Beteiligung im Vordergrund stehen) begeistern. Er zeigte mir bei jedem Hausbesuch ein neues „Betätigungs-Problem“ – als würde er Hausaufgaben einreichen. Schritt für Schritt entwickelten wir Strategien; er erlernte seinen Alltag zu meistern. Ich unterstützte gezielt, förderte seine Problemlösekompetenz und begleitete den Prozess – jeder kleine Schritt zählte.

Ende / Die WirkungHeute kann er seinen Arm wieder miteinbeziehen, spielt Klavier, fährt Auto mit normaler Gangschaltung und lebt mit Freude aktiv seinen Alltag. Seine aktiven Strategien bei Herausforderungen Lösungen zu finden zeigt, wie klientenzentrierte Ergotherapie nachhaltige Selbstwirksamkeit ermöglicht. Und das beste: er kann wieder Arbeiten und ist für viele ein großes Vorbild wie man auch mit herausfordernden Schicksalsschlägen, ein erfülltes Leben führen kann.
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